Die Salzträger von Hallstatt kamen einst über das Gebirge. Mit diesem Salz konnten die Sennerinnen auf den Almen den Steirerkas haltbar und schmackhafter machen. Im Urbar 1434 im Benediktinerstift Admont wird die Zinsabgabe von Chäse bezeugt. Erzherzog Johann schreibt in seinem Tagebuch vom Käsemachen auf den Almen des Schwarzensees.
Dir. Schuppli vom Grabnerhof unternahm mit den Ennstaler Bauern eine Lehrfahrt in die Schweiz. Wenig später, 1902, wurde die Käserei in Gröbming gebaut. Dort wird seit Jahrzehnten der Ennstaler Steirerkas ursprünglich nach Rezepten der Sennerinnen erzeugt.
Das steirische Ennstal ist in seiner Geologie einzigartig. Nördlich der Enns erhebt sich das mächtige Kalksteingebiet rund um den Dachstein. Südlich davon erheben sich hohe Gipfel aus Urgestein mit Tälern im Tauerngebiet.
Die Leute im Ennstal sind geradlinig, authentisch, ehrlich und fleißige Menschen. Mit dem Ennstaler Steirerkas verknüpfen sie ihre Identität und lieben die Steirerkrapfen mit dem Steirerkas als eine Art Geschmack der Heimat.
Ebenfalls bei einer Lehrfahrt in die Schweiz im Jahr 2012 hat den Bauern die Erkenntnis gezeigt, dass der Ennstaler Steirerkas geschützt gehört. Nach einem langen Weg der Einreichung in Österreich und der EU wird beim 10. Kasfest 2022 der geschützte Ursprung g.U. für den Ennstaler Steirerkars überreicht.
Seit einigen Jahren erleben wir, wie kostbar die selbst hergestellten kulinarischen Schätze aus der eigenen Region sind.
Wie man durch Qualität bei Prämierungen die Wertschätzung und das Image steigern kann hat den Ennstaler Steirerkas zur Einzigartigkeit erkoren.
